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Stellungnahme der UWG-Stadtratsfraktion zur Bürgermeisterwahl

Posted by (hubert) on 13.06.2014
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Stellungnahme der UWG-Stadtratsfraktion zur Bürgermeisterwahl

Die UWG Meppen und die Fraktion der UWG im Stadtrat der Stadt Meppen möchten sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken. Sie haben uns Ihr Vertrauen geschenkt und unseren unabhängigen parteilosen Kandidaten, Herrn Helmut Knurbein, zum Bürgermeister gewählt.

Danken möchten wir aber auch ganz besonders Herrn Knurbein. Er hat es auf Grund seiner Persönlichkeit geschafft,  schnell zu einem Sympathieträger für unsere Stadt zu werden. Mit einem enormen Willen und Aufwand, gepaart mit seinem ihm eigenen Auftreten hat er die Meppener überzeugt, und ist somit zu einem Hoffnungsträger für viele Menschen unserer Stadt geworden. Danken möchten wir auch seiner Frau Doris für allen Beistand und ihre volle Unterstützung.

Ein weiterer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern und den Multiplikatoren, den anderen beteiligten Fraktionen, welche mit Rat und Tat am Erfolg mitgearbeitet haben.

Das traumhafte Ergebnis von 52,47% von Herrn Knurbein, bei nur 39,52% für den amtierenden Bürgermeister, Jan-Erik Bohling, zeigt deutlich, dass die Meppener eine Wende und frischen Wind ins Rathaus bringen wollten.

Dieses Wahlergebnis ist der Startschuss für eine neue bürgerfreundliche, bürgernahe und parteiübergreifende Stadtratspolitik zum Wohle unserer Heimatstadt. Wir wünschen dem neuen Bürgermeister, dass er die hohen Erwartungen erfüllen und das Ansehen der Stadt Meppen in der Region weiter verbessern wird.

Die UWG-Fraktion hat Herrn Bohling von Anfang an eine vertrauensvolle zielorientierte Zusammenarbeit angeboten. Nachdem der amtierende Bürgermeister es eindeutig abgelehnt hatte, mit der UWG-Fraktion konstruktiv und sachbezogen zusammenzuarbeiten,

war für uns der Schritt nur logisch, einen neuen parteilosen und unabhängigen Bürgermeisterkandidaten zu finden.

Mit Herrn Knurbein bekommen wir einen Bürgermeister, der sicher nicht von heute auf morgen die Welt in Meppen verändern wird. Aber auf Grund seiner Persönlichkeit und seiner Nähe am Menschen wird er einen neuen Politikstil einführen. Er wird ein Garant sein für sachbezogene, konstruktive und zielgerichtete Politik.

Was erwartet die UWG von der Zukunft? Was erwarten wir von unserem neuen Bürgermeister Helmut Knurbein?

Zuerst erwarten wir, dass unsere schöne Stadt Meppen mit unserem neuen Bürgermeister auch neuen Aufschwung und neuen Aufwind bekommt. Die Bürger müssen bei wichtigen Entscheidungen mitgenommen werden und daher müssen die Vorhaben transparenter werden.

Wir erwarten, dass Entscheidungen nicht hinter verschlossenen Türen von einzelnen gefällt werden, sondern immer in einem für die Bürger nachvollziehbaren Dialog oder in einer Diskussion im Stadtrat.

Wir erwarten, dass der neue Bürgermeister neuen Schwung in die Verwaltung bringt, harmonisiert und nicht polarisiert. Er soll die Bürger bei wichtigen Entscheidungen und relevanten Themen einbinden (siehe z. B. Püntkers Patt, vorgeschlagen von der UWG)

Wir erwarten konkret, dass das Baugebiet Schützenstraße neu überdacht wird, der Bebauungsplan “Schützenhof“ geändert wird.

Wir erwarten mittelfristig, wie versprochen, eine zukunftsfähige nachhaltige Agenda 2021, in der das Thema „Meppen – eine Stadt am Wasser“ einen vorrangigen Stellenwert einnimmt.

Wir erwarten von unserem Bürgermeister ausdrücklich nicht, dass er sich uns „verpflichtet“ fühlt, sondern der Stadt Meppen, und fair, neutral und vertrauensvoll mit allen Fraktionen zum Wohle der Stadt zusammenarbeitet.

Im Stadtrat muss es wieder einen Wettbewerb der guten Ideen geben. Die UWG und die UWG Fraktion werden sich wie in der Vergangenheit mit Vorschlägen und Visionen einbringen und alle Meppen weiterbringenden Entscheidungen mittragen.

Wir sind überzeugt, dass Meppen eine neue, bessere Perspektive bekommt und eine neue Dynamik, die auch dazu führt, dass das Werte-Gefühl für unsere Stadt steigt. Dies alles ist nur erreichbar, wenn eine Bereitschaft für parteiübergreifende Arbeit vorhanden ist. Parteipolitik sollte zukünftig in der Stadtratspolitik keinen Stellenwert mehr haben, denn die hat gerade zur dieser Politikverdrossenheit geführt. Wir wollen endlich, dass die Bürger dieser Stadt wieder Vertrauen in die Arbeit ihrer Stadtväter bekommen,  und nicht mehr sagen müssen: Die machen doch, was sie wollen.

Diese Thesen sind übrigens schon seit der Gründung 1996 Bestandteil des Grundsatzprogramms der  Unabhängigen Wählergemeinschaft Meppen.

 

 

 

UWG-Stadtverband Meppen, Vorsitzender Jochen Hilckmann

UWG-Fraktion im Stadtrat der Stadt Meppen, Fraktionsvorsitzender Günther Pletz

Last changed: 13.06.2014 at 18:40

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