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Klimawandel

Posted by (hubert) on 03.07.2019
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 Rede des UWG-Kreistagsmitgliedes  Günther Pletz

im Kreistag am 24.06.2019

 

Tagesordnungspunkt 15

Ausrufung des Klimanotstandes und des Arten- und Umweltnotstandes,

Antrag der SPD-Kreistagsfraktion vom 19.05.2019

 

 

Ich will mal so beginnen.

 Man sollte den Antrag der SPD nicht so einfach abtun.

 Für uns ist dies ein Antrag der uns zu denken geben müsste, sollte.

 Schlussendlich geht der Antrag aber viel zu weit.

 Es kann nicht sein, dass immer noch mehr reglementiert werden soll, Verwaltung noch immer mehr aufgebläht werden soll und noch mehr Aufgaben bekommen soll.

 Ich frage mich, was hätte Frau Merkel in der Vergangenheit mit einem solchen Antrag gemacht?

 Frau Merkel hätte gesagt, dass müssen wir erst einmal in der EU besprechen und versuchen alle EU-Mitglieder unter einen Hut zu bringen, um Zeit zu gewinnen.

 Was will ich damit sagen, viele reden vom Klimawandel und der großen Gefahr die davon ausgeht, aber meistens wird nur geredet und nicht gehandelt.

 Wollen wir denn wirklich diesen Klimawandel?

Wollen wir wirklich verzichten, unsere guten Gewohnheiten aufgeben, um unsere Erde zu retten?

 Ich glaube, dass die Welt, vor allem die zivilisierte Welt noch gar nicht so weit ist.

 In der heutigen Zeit ist es modern auf den Zug des Klimawandels und des Klimanotstandes hinzuweisen,

und in Panik zu verbreiten und viele wichtige politische Themen geraten ins Hintertreffen.

 Heute hat jedes Gewitter seine Ursache in dem Klimawandel.

 Das Problem ist da und das Thema ist wichtig, aber mit Katastrophen und Panik Politik zu machen und Wählerstimmen zu generieren, bringt auch nichts.

 Vor Jahren gab es nur eine Maxime Arbeitsplätze schaffen, Konjunktur ankurbeln, Gewinne generieren.

 Da wurde einer der Grundsteine für den Klimawandel gelegt.

 Wo waren da die Klimaschützer?

 Auch diese Menschen haben den Wohlstand gerne mitgenommen.

 Etliche Firmen, die unnütze Konsumgüter herstellen, haben bis heute noch keine schwarze Null geschrieben, aber tausende von Mitarbeitern eingestellt, siehe Zalondo.

 Wer will denn den Bürgern dieses Landes klarmachen, dass wenn eine CO2-Steuer erhoben wird, der Strom und die Energie noch teurer wird.

 Viel schlimmer finde ich jedoch, dass der Klimawandel finanziell von kleinen Leuten, von kleinen Firmen, von Mittelständlern getragen werden soll, während die Großen noch mit Milliarden subventioniert werden und sich trotzdem gegen den Klimawandel bzw. gegen CO2-Reduzierung mit Staranwälten und Politiklobbyisten wehren.

 Höchst wahrscheinlich bedarf es leider erst eines einschneidenden Ereignisses um alle wach zu rütteln.

 Die heutige auf Konsum ausgelegte zivilisierte Gesellschaft wird den Klimawandel zurzeit schwer schaffen, geschweige wollen.

 Wir betrachten diesen Antrag als einen Beitrag um Menschen wach zu rütteln, halten ihn aber für überzogen und sollten aber mit vielen machbaren möglichen Dingen in unserem eigenen Wirkungskreis versuchen den Klimawandel  selbst zu praktizieren.

 Letzt endlich wird der Klimawandel meines Erachtens nur dann wirklich ernsthaft vollzogen werden, wenn man mit Klimawandel wieder Geld verdienen kann.

Siehe Elektroautos.

 Die Autoindustrie stürzt sich sicher nicht nur aus Klimaschutzgründen auf die Produktion von Elektroautos und um CO2 zu reduzieren.

 Sie verspricht sich Milliardengewinne durch Reduzierung von Mitarbeitern, preiswertere Produktionen und staatliche Subventionen.

 Fazit:

Klimaschutz sollte nicht zum Spielball von Politik werden.

  

 

Günther Pletz

UWG-Fraktionsvorsitzender

Last changed: 03.07.2019 at 09:43

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